Station 1: Leinenspinnerei und Weberei Droßbach
Mit der Eröffnung der Leinenspinnerei von Maximilian Droßbach am 1. September 1865 begann für Bäumenheim eine neue Zeit.
Station 2: Wasserkraft und Torfstich
Für den Antrieb der Spinnmaschinen bestanden mit der Wasserkraft der Schmutter und den nahegelegenen Torfvorkommen ideale Standortbedingungen.
Station 3: Einwanderungsort Bäumenheim
Menschen aus ganz Europa kamen für die Arbeit nach Bäumenheim und fanden hier eine neue Heimat.
Station 4: Königsmühle
Das Areal an der Schmutter war ein idealer Standort zum Bau eines Kraftwerks für die Stromerzeugung und die Errichtung einer eigenen Flachsröste.
Station 5: Die Meyfriedsiedlung
Sozialer Wohnungsbau ermöglichte Arbeiterfamilien würdige Wohnverhältnisse und die Möglichkeit zur Selbstversorgung.
Station 6: Feiern in der Flachshalle
Flachs, der Rohstoff für die Leinenerzeugnisse der Fabrik, lagerte man in großen Hallen, die einmal im Jahr zu Festhallen umgewidmet wurden.
Station 7: Wohnen als Statussymbol
Standesgemäße Wohnverhältnisse spielten eine wichtige Rolle, zu sehen an der bis heute erhaltenen „Meyvilla“.
Station 8: Bahnhof Bäumenheim
Es war eine Verkehrsrevolution, als die Lokomotive „Suevia“ im Jahr 1844 erstmals den Weiler Bäumenheim passierte. 1875 wurde ein eigener Halt geschaffen.
Station 9: Soziale Einrichtungen
Eine Reihe von Angeboten und Vergünstigungen, wie z. B. eine fortschrittliche Kinderbetreuung, erleichterten der Belegschaft den Alltag.
Station 10: Zwischen Wohnglück und Wohnungsnot
Ab 1865 stieg die Einwohnerzahl rasant – die Wohnungsfrage wurde zum Dauerthema für die Gemeinde- und Fabrikverwaltung.