Der Heimatgeschichtliche Verein Ebermergen stellt erstmals das neue, reich bebilderte Buch zur Geschichte der Eisenbahn in Ebermergen der Öffentlichkeit vor. Es befasst sich mit der Bedeutung und den Folgen des Baues der Ludwig-Süd-Nord-Bahn in den 1840er Jahren für das Dorf und seine Bewohner. Damals wurde das Dorf durch die Eisenbahn regelrecht durchschnitten. Nicht nur, dass insgesamt 242 Grundstücke betroffen waren. 18 Anwesen mussten sogar ganz weichen. Zahlreiche Bauten, die das Dorfbild nach wie vor prägen, wurden damals errichtet, darunter zwei denkmalgeschützte Viadukte. 1906 wurde dann auch noch die Treuchtlinger Strecke eröffnet, die an der Ostgrenze der Gemarkung ebenfalls durch die Ebermergener Flur geführt wurde. Ob Fluch oder Segen: seit mehr als 175 Jahren ist die Bahn für die Ebermergener nicht mehr wegzudenken. Wolfgang Widemann erläutert das Zustandekommen des Werks, die herangezogenen Quellen und präsentiert den Inhalt anhand von Beispielen und Fotos. An diesem Abend kann das Buch erstmals erworben werden.
Datum: 09.11.25
Zeit: 19:00 Uhr
HK - Harburger Herbst
Eintrittspreise
Eintritt frei