Der Steinbruch liegt nahe am nordöstlichen Rand eines Kraters.
In diesem Steinbruch sind zwei wichtige Gesteine gut zu sehen.
Diese Gesteine heißen Suevit und Bunte Breccie.
Im Westen vom Steinbruch gibt es einen neuen Bereich.
Hier sieht man, wie der Suevit auf der Bunten Breccie liegt.
Die Bunte Breccie besteht aus verschiedenen Steinen:
- Doggersandsteine,
- Keupersand und Keuperton (das sind Sand und Ton),
- und altem kristallinem Gestein.
Die Bunte Breccie hat eine unruhige Oberfläche.
Diese Oberfläche blieb erhalten, weil der Suevit schnell darauf lag.
An der Ostwand vom Steinbruch gibt es eine besondere Gesteinsschicht.
Hier sind sandige Ton- und Sandsteine mit Eisenstücken.
Auch kleine Kalksandsteine mit Eisenkugeln sind da.
Diese Steine sind stark zusammengedrückt.
Die Tonsteine haben Falten, die von Ost nach West verlaufen.
Diese Gesteinsschicht ist von weißen Keupersanden und roten Keupertonen umgeben.
Man kann daraus schließen, dass die Bunten Trümmermassen sich unter hohem Druck bewegten.
Diese Bewegung war wie Rollen und Gleiten.
Im hinteren Teil vom Steinbruch sieht man eine weitere Gesteinsschicht.
Diese Schicht heißt Lias und gehört zur Bunten Breccie.
Dahinter gibt es auch zerbrochene Kalksteine.
Der Suevit oben zeigt an manchen Stellen eine feinkörnige Schicht.
In dieser Schicht sind kleine Sedimentteile gemischt.
Man sieht eine Schichtung, die parallel zum Kontakt liegt.
Das zeigt, dass sich die Gesteine bei Bewegung berührten.
Der restliche Suevit hat keine Schichtung.
Das bedeutet, er wurde als eine Masse abgelagert.
Im hinteren Teil vom Steinbruch gibt es Entgasungsröhren.
Das sind fast senkrechte, röhrenförmige Hohlräume.
Sie entstanden, weil beim Abkühlen vom heißen Suevit Gase entweichen.