Das Schwabtor gab es schon im Jahr 1494.
Es ist eines von zwei Haupttoren der Stadt.
Das Tor liegt im Nordwesten der Stadt.
Man konnte durch ein Fallgitter gehen.
Das Fallgitter war ein Gitter, das man hoch- und runterlassen konnte.
Bis zum 17. Jahrhundert führte das Tor durch eine Torschanze.
Die Torschanze ist eine kleine Festung am Tor.
Von dort kam man zum Fluss Lech.
Man konnte auch ins Ausland gehen.
Das Ausland war damals nicht Bayern.
Vor dem runden Turm war eine Bastion.
Eine Bastion ist ein starker Schutz für das Tor.
Hinter dem Tor war ein breiter Wassergraben.
Der Wassergraben ging von der Heiliggeistmühle bis zur Ziegelbastei.
Der Schwabtorturm, der heute steht, wurde 1973 neu gebaut.
Ein Stein mit einem bärtigen Männerkopf wurde wieder aufgebaut.
Auf dem Stein stand „Sieh auf“.
Das heißt: Pass gut auf.
Seit dem 16. Jahrhundert erinnert der Stein daran.
Er soll die Menschen außerhalb der Stadt warnen.
Der Schwabtorturm war manchmal ein Schuldnerturm.
Das heißt: Dort wurden Schuldner eingesperrt.
Unter dem Turm fanden auch öffentliche Gerichts-Verhandlungen statt.
Das heißt: Die Gerichte tagten dort für alle sichtbar.
Öffnungszeiten: anzeigen
Von außen jederzeit zu besichtigen.