Das Schloss Leitheim ist ein Sommerhaus für wichtige Geistliche.
Es wurde von 1680 bis 1696 gebaut.
Ein zweites Stockwerk kam von 1740 bis 1751 dazu.
Der Maler Godefried Bernhard Goez malte im Festsaal – das ist ein großer Saal für Feste – viele Bilder an die Wände.
Der Künstler Anton Landes machte schöne Stuckarbeiten.
Stuck sind Verzierungen aus Gips an Wänden und Decken.
Das Schloss ist ein sehr gutes Beispiel für den Stil vom bayerischen Rokoko.
Nach der Säkularisation – das heißt, als Kirchenbesitz verkauft wurde – gehörte das Schloss einer Familie aus Nürnberg.
Diese Familie heißt Tucher.
Das Schloss wurde von 1960 bis 1970 und von 1994 bis 1997 renoviert.
Seit 2008 gehört das Schloss der Messerschmitt Stiftung.
Seit 2015 gibt es auf dem Gelände auch ein Hotel.
Seit 1959 gibt es im Rokokosaal die Leitheimer Schlosskonzerte.
Das sind Konzerte mit bekannten Künstlern aus vielen Ländern.
Der Saal ist ein besonderer Ort für diese Musik.
Auch die Schlosskirche St. Blasius gehört zum Schloss.
Die Kirche ist auch sehr sehenswert.
Öffnungszeiten: anzeigen
nach Vereinbarung im Rahmen von Führungen zugänglich




