Die erste Erwähnung von Oberndorf ist im Jahr 1093.
Im 11. Jahrhundert gab es eine erste Kirche aus Holz.
Diese Kirche war dem Heiligen Nikolaus gewidmet.
Der Heilige Nikolaus war damals sehr wichtig.
Um das Jahr 1180 gab es die Pfarrei Oberndorf.
Zwischen 1170 und 1180 wurde eine Kirche erwähnt.
Berta de Sciringen schenkte die Kirche dem Stift St. Ulrich und Afra in Augsburg.
Bis zum 16. Jahrhundert hatten die Marschälle von Oberndorf die Grundherrschaft.
1533 verkaufte der letzte Herr von Oberndorf Schloss und Besitz an Anton Fugger.
In der Zeit von Markus Fugger gab es eine neue Kirche mit drei Altären.
Die Altäre waren für St. Nikolaus, St. Georg und die Gottesmutter.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche fast zerstört.
Bis 1693 wurde die Kirche wieder repariert.
1773 wurde die Kirche vergrößert.
Dabei blieb nur ein Teil des alten Presbyteriums erhalten.
Der Turm wurde wahrscheinlich von der alten Kirche übernommen.
Die Kuppel kam erst 1837 auf den Turm.
Das Langhaus wurde neu gebaut.
Es wurde länger und höher als vorher.
Die neue Kirche wurde von Josef Dossenberger geplant.
Der Bau dauerte von 1773 bis etwa 1775.
Die Kirche ist ein großer Saal mit schöner Stuckdeko.
Der Stuckateur ist nicht genau bekannt.
Vielleicht war es Dossenberger oder Laurentius Hieber aus Neresheim.
Laurentius Hieber bekam 1773 Geld für die Arbeit.
Die Fresken malte Joseph Leitkrath aus Donauwörth.
Er arbeitete von 1774 bis 1776 an den Bildern.
Der Hauptaltar wurde 1781 von Johann Michael Fischer aus Dillingen gemacht.
Der Altar hat vier Säulen und Vasen.
Das Bild auf dem Altar zeigt den Heiligen Nikolaus.
Das Bild malte auch Leitkrath.
Über dem Altar ist das Wappen von Anton Ignaz Graf Fugger.
Er half mit Geld für die Kirche.
Ein Bild zeigt den Erzengel Michael.
Er ist der Schutzpatron einer Bruderschaft.
Diese Bruderschaft wurde 1776 vom Papst Pius VI. erlaubt.
Die Bruderschaft hat Ablässe.
Sie gehört auch zur Erzbruderschaft in Rom.
Der Marienaltar steht links und ist auch von Fischer.
Der Franziskusaltar steht rechts.
Er zeigt 30 kleine Bilder vom Leben Jesu.
Im Mittelbild sieht man den Heiligen Franz von Assisi.
Man weiß nicht genau, wer den Altar gemacht hat.
Vielleicht war es Hans Kels aus Augsburg.
Der Altar könnte aber auch später entstanden sein.
1776 bekam die Kirche eine neue Orgel und eine Kanzel.
Sie wurden von Johann Christoph Bernhard de Gratter und seiner Frau gestiftet.
Am 26. August 1781 weihte der Weihbischof Johann Nepomuk August Freiherr von Ungelter die Kirche ein.
Die Kirche ist ein gutes Beispiel für den Rokoko-Stil.
Öffnungszeiten: geschlossen, öffnet um 9 Uhr
31. März bis 30. September
9:00 bis 18:00 Uhr
30. September bis 31. März
9:00 bis 17:00 Uhr
Info-Adresse
Kath. Pfarramt - Pfarreiengemeinschaft Schmutter-Lech
Römerstr. 30
86663 Asbach-Bäumenheim



