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Das Land war nach dem Spanischen Erbfolgekrieg von 1701 bis 1714 sehr kaputt.
Es gab wenig Essen.
Viele Menschen litten und hatten große Not.
Das Schlossgut Unterbaar hatte nur noch wenige Kühe.
Der Kuhhirte Nikolaus Kiegele musste gut auf die Kühe aufpassen.
Eines Tages gingen drei Kühe verloren.
Nikolaus Kiegele suchte lange im dichten Wald.
Er fand die Kühe nicht.
Er bat die Muttergottes um Hilfe.
Er versprach, eine Kapelle aus Holz zu bauen.
Dann fand er die Kühe auf einer kleinen Lichtung im Wald.
Er baute dort die Kapelle und stellte eine Muttergottesstatue auf.
Er betete jeden Tag den Rosenkranz. Das ist ein Gebet mit Perlen.
Als Nikolaus Kiegele nach Holzheim zurückkam, war die Holzkapelle kaputt.
Matthias Kuen, ein Zimmermann aus Unterbaar, schützte das Maria-Bild.
Er legte es in ein Holz-Kästchen.
Er hängte das Kästchen an einen Baum auf dem Weg nach Thierhaupten.
Die Kapelle wurde mehrmals neu gebaut.
Der Herr von der Gegend, Freiherr Josephus Friederikus von Schenk, gab ein Grundstück.
1742 bauten die Menschen von Baar eine neue Kapelle aus Stein.
1957 baute die Stadt Augsburg die Kapelle neu.
Am 20. November 1958 weihte der Bischof von Augsburg, Dr. Josef Freundorfer, die Kapelle ein.

Maria im Elend

Am Waldrand zwischen Thierhaupten und Baar

86674 Baar (Schwaben)

Info-Adresse

Markt Thierhaupten

Marktplatz 1

86672 Thierhaupten

08271 8057-0 E-Mail Website