Menü schließen
Suche Karte

Nicht-Barrierefreie Inhalte

Öffnungszeiten:

i.d.R. öffentlich zugänglich

Das Geotop Kalvarienberg zeigt einen alten Kalksteinbruch.
Der Kalksteinbruch heißt Gosheim.
Hier sieht man, wie stark die Druckwelle vom Ries-Ereignis war.
Das Geotop liegt am östlichen Rand vom Krater.
Dieser Rand heißt Megablockzone.
In der Megablockzone liegen große Gesteinsstücke.
Diese Gesteinsstücke heißen Schollen.
Sie sind nicht aus der Gegend.
Die Schollen sind mehrere hundert Meter lang.
Die Druckwelle hat die Schollen nach Osten bewegt.
Der Boden unter den Schollen liegt heute mehrere Kilometer westlich.
Die Schollen wurden durch die Bewegung gestaucht.
Sie sind an manchen Stellen gefaltet.
Diese Falten sieht man im Steinbruch.
Die Gosheimer Scholle hat viele Fossilien.
Fossilien sind versteinerte Pflanzen oder Tiere.
Manche Fossilien sind trotz der Druckwelle gut erhalten.
Es gibt Kleinammoniten.
Kleinammoniten sind kleine versteinerte Tiere.
Sie helfen, das Alter vom Gestein zu bestimmen.
Man nennt sie Leitfossilien. Das sind Fossilien, die das Alter zeigen.
Die Analyse zeigt:
Ältere Gesteinsschichten liegen über jüngeren.
Das nennt man überkippte Lagerung.
Das heißt, die Schichten liegen falsch herum.
Die obersten Gesteinsschichten sanken in den Krater ab.
Gleichzeitig kamen bunte Trümmermassen darüber.
Diese Trümmermassen kamen vom Aufprall.
Sie stammen aus tieferen Schichten.
Die tiefste und älteste Schicht heißt kristallines Grundgebirge.
Diese Schicht stieg als Glutwolke über den Krater.
Dann legte sie sich oben als Suevit-Schicht ab.
Suevit ist ein Gestein mit vielen Trümmern.

Geotop Kalvarienberg

Gosheim

am Fuße des Kalvarienbergs

86685 Huisheim

östlich von Gosheim, am Fuß des Kalvarienbergs

Info-Adresse

Geopark Ries e. V.

Pflegstr. 2

86609 Donauwörth

0906 74-1901 E-Mail Website