Vor dem 30-jährigen Krieg gab es ein „Freihaus“.
Das war ein Treffpunkt für die jüdischen Menschen in Hainsfarth.
1722 baute man die erste Synagoge. Das ist ein jüdisches Gotteshaus.
Um 1810 entstand die jüdische Schule.
Ab 1850 hatte die jüdische Gemeinde einen eigenen Friedhof.
Die erste Synagoge wurde alt und kaputt.
Ab 1857 plante man einen Neubau.
Am 24. August 1860 feierte man die Eröffnung der neuen Synagoge.
In der Reichspogromnacht 1938 wurde die Synagoge beschädigt.
Danach nutzte man sie für andere Zwecke.
Nach der Zeit des Nationalsozialismus kam kein jüdischer Mensch mehr nach Hainsfarth zurück.
Ab 1983 restaurierte man die alte Synagoge.
Am 28. April 1996 öffnete sie wieder.
Heute ist die Synagoge ein Ort für Begegnungen und Kultur.
Neben der Synagoge sind noch die alte jüdische Schule und die Mikwe.
Eine Mikwe ist ein Bad zum rituellen Waschen.
Am Ortsausgang Richtung Steinhart liegt der jüdische Friedhof von Hainsfarth.
Öffnungszeiten: anzeigen
Öffnungen im Rahmen einer Führung unter: www.synagoge-hainsfarth.de