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Nach dem 30-jährigen Krieg wuchs die jüdische Gemeinde in Oettingen.
Die Menschen wollten eine eigene Synagoge – das ist ein jüdisches Gotteshaus.
Zuerst nutzten sie private Räume und einen Stadel zum Beten.
Im Jahr 1676 kaufte die Gemeinde ein Haus an der Stadtmauer.
Sie bauten den Stadel zu einer Synagoge um.
Im Jahr 1852 bauten sie ein neues Gebäude.
Das Programm von der Einweihung kann man heute im Heimatmuseum Oettingen sehen.
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Oettingen ein wichtiger Ort für jüdische Rabbiner.
Am 10. November 1938 wurde die Synagoge geplündert.
Die ursprüngliche Einrichtung ging verloren.
Heute gibt es vom alten Gebäude nur noch das Ostfenster.
Das Gebäude wurde umgebaut und ist jetzt eine Arztpraxis.
Seit dem 10. November 2005 erinnert ein Gedenkstein an die jüdischen Menschen in Oettingen.
Der Stein wurde von Fred Jansen gestaltet.
Er erinnert an die Juden, die zwischen 1933 und 1942 in Oettingen lebten.
Der Gedenkstein ist ein stiller Ort zum Erinnern und Nachdenken.

Tourist-Information Oettingen

Schloßstraße 36

86732 Oettingen i.Bay.

09082 70952 E-Mail Website