Das prächtige Gebäude wurde 1724 unter Albrecht Ernst II. von Johann Christian Lüttich errichtet und beherbergte die 1563 gegründete Lateinschule. Ziel war die Ausbildung des Pfarrer- und Beamtennachwuchses, wie die Inschrift an der Nordseite bezeugt: „Diese Pflanzstätte der Lehre der Augsburger Konfession, in gleicher Weise der Kirche und dem Staat geweiht …“Die enge Verbindung zur Kirche und zu den evangelischen Pfarrhäusern war Programm: Die Lateinschüler lebten meist im Internat, erhielten Kost, Logis und teils Kleidung; später wurden Stipendien in Geld gezahlt. Im 19. Jahrhundert öffnete sich die Schule allmählich auch für katholische und jüdische Schüler, Mädchen wurden erst in den 1920er Jahren zugelassen.Heute ist im historischen, in den fürstlichen Farben rot und gelb gestrichenen Gebäude die Volkshochschule untergebracht – ein lebendiger Ort des Lernens und der Geschichte.
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Besichtigung von außen jederzeit möglich.
Das 1724 unter Albrecht Ernst II. errichtete Gebäude diente der 1563 gegründeten Lateinschule zur Ausbildung von Pfarrern und Beamten und steht für die enge Verbindung von Kirche und Staat. Heute beherbergt es in Oettingen in Bayern die Volkshochschule.
Info-Adresse
Tourist-Information Oettingen
Schloßstraße 36
86732 Oettingen i.Bay.