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Es gibt eine Geschichte über die Wichtele vom Wichtelesberg.
Früher lebten dort kleine Erdmännle. Man nennt sie „Wichtele“.
Sie wohnten in den Spalten und Höhlen im Berg.
Oben auf dem Berg war ein Loch. Das Loch hieß „Wichtelesloch“.
Durch das Loch kamen die Wichtele hinein und heraus.
Einmal warf jemand eine Gans in das Loch.
Die Gans kam auf dem Urfahrhof wieder heraus.
Die Wichtele besuchten den Meierhof neben der Kirche in Zirgesheim.
Sie gingen auch oft zum Urfahrhof.
Beim Meierbauern waren die Wichtele oft zu Gast.
Der Ahni erzählte oft Geschichten über die Wichtele.
Die Wichtele kamen nachts, wenn alle schliefen.
Im Haus war es still.
Plötzlich hörte man ein Huschen und Wispern.
Das waren die Wichtele.
Sie liefen und arbeiteten fleißig.
Sie kneteten den Teig für das Brot.
Sie kochten die Morgensuppe.
Sie machten alle Schüsseln und Töpfe sauber.
Sie fegten den Tisch und den Boden.
Wenn die Kuchelmagd die Kupfermodel nicht geputzt hatte, putzten die Wichtele sie.
Die Kupfermodel sind Formen aus Kupfer an der Küchenwand.
Die Wichtele putzten alles, bis es glänzte.
Die Zwergmännle waren ein großer Segen für das Haus.
Bauer und Bäuerin wollten ihnen danken.
Eines Nachts sah der Bauer die Wichtele im Stall.
Sie trugen keine warmen Kleider.
Sie hatten keine Jacken und keine warmen Hemden.
Der Bauer sprach mit der Bäuerin.
Sie wollten den Wichtele schöne Kleider machen lassen.
Die Kleider sollten aus gutem Stoff sein.
So wie die Sonntagskleider der Meierbauerbuben.
Die Kleider wurden fertig gemacht.
Sie waren klein und hübsch.
Aber als die Kleider bereitlagen, waren die Wichtele weg.
Sie kamen nie wieder.
Viele riefen und wünschten sich die Wichtele zurück.
Aber sie kamen nicht.
Sie wollten keine Belohnung für ihre Arbeit.
Darum sind die Wichtele nicht mehr gekommen.

Wichtelesberg

Zirgesheim

86609 Donauwörth

Info-Adresse

Tourist-Information Donauwörth

Rathausgasse 1

86609 Donauwörth

0906 789-151 E-Mail Website